Übersicht

BC Platforms ist ein finnisches, forschungsintensives Mittelstandsunternehmen, dessen Hauptkompetenzen in der Entwicklung von leistungsstarker Software und der Versorgung von Forschern mit Technologien liegen, mit denen diese Fortschritte beim Verstehen von komplexen genetischen Daten machen können. Bei zahlreichen EU FP7 HEALTH-Projekten sind wir ein zuverlässiger Partner oder Subunternehmer und haben unseren Anteil an der Förderung von Wissen und der Arbeit über Grenzen hinweg. Unsere Rolle bei diesen Projekten ist die Lieferung einer kollaborativen Life Science-Forschungsdatenbank, die für die Zwecke des Projekts angepasst werden kann.

Zusätzlich zur Datenintegration und der Teilungsplattform bieten wir Anwenderschulungen und fortwährenden Support während des Projekts. Für eine hocheffiziente Datenanalyse kann die Software-Plattform auch mit einer Berechnungsquelle verbunden werden. Alle Projekthintergrund- und -vordergrunddaten werden in die zentrale Datenbank eingegeben und mit den unterschiedlichen Forschern auf einer Need-to-know-Basis geteilt.

Da die gesamte Datenanalyse innerhalb des Systems durchgeführt werden kann, müssen keine Kopien der Daten exportiert und verteilt werden, die Sicherheit der Daten ist also sehr hoch. Eine umfassende Versuchsphase für die Datenbank und eine Logfile-Funktion gewährleisten zusammen mit verbindlichen Vereinbarungen einen sicheren Datenaustausch und sorgen für ein effizientes Umfeld für die Forschungszusammenarbeit.

Wir sind an neuen Partnerschafts- und Subunternehmermöglichkeiten in den Bereichen Bioinformatik, genetische Epidemiologie und statistische Genetik, Biobanken und personalisierter/Präzisionsmedizin interessiert.

SUMMIT

SUMMIT (Surrogate Markers for Micro- and Macro-Vascular Hard Endpoints for Innovative Diabetes Tools) ist ein paneuropäisches Forschungskonsortium, das von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gegründet wurde. Die IMI ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission (EK) und dem Europäischen Dachverband der Pharmabranchen und -verbände (EFPIA). SUMMIT vereint das wissenschaftliche Fachwissen und die klinischen Ressourcen aus 19 führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen, vier Pharmaunternehmen und einem KMU (BC Platforms).

 

SUMMIT plant die systematische Identifizierung von genetischen Risikofaktoren für chronische Diabeteskomplikationen. Durch Hochertragstechniken wird eine Sammlung von Patientenproben aus unterschiedlichen Kohorten untersucht (z. B. Genotypisierung durch DNA-Mikroarrays), und beide Patientenproben sowie neu entdeckte Genotypen werden für die Biomarker-Entdeckung verwendet. Das Ziel ist eine Reihe von Biomarkern, mit denen der Krankheitsverlauf und die Medikamentenauswirkungen besser vorhergesagt und dadurch die Zeit für klinische Versuche und die Genehmigung von Medikamenten reduziert werden kann. Gemäß dem IMI-Forschungsplan unterstützt SUMMIT die Beschleunigung des Prozesses der Markteinführung von neuen Medikamenten, indem die Effizienz erhöht und die Kosten für die Medikamentenentwicklung gesenkt werden.

EpimiRNA

Mehr als 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden an Epilepsie, sodass dies die meistverbreitete neurologische Störung ist, die nicht behandelt werden kann. Die Gründe für Epilepsie werden nicht ausreichend verstanden und die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten sind nicht optimal, weil ein Großteil der Patienten nicht darauf anspricht. Bei jüngsten Entdeckungen wurde in den Zellen eine neue Art von Molekül namens microRNA entdeckt, die möglicherweise entscheidend für die Veränderung in der Gehirnchemie ist, die die Entwicklung und den Verlauf von Epilepsie begleiten. Das EpimiRNA-Konsortium stellt eine große interdisziplinäre Anstrengung von Epilepsieforschern, Genetikern, Klinikmitarbeitern, Fachleuten für Molekularwissenschaften und forschungsintensiven Unternehmen dar, gemeinsam die molekularen Mechanismen und die Diagnostik zu verstehen und eine neue Therapie auf Grundlage der microRNA zu entwickeln, um die Entwicklung von Epilepsie und das Auftreten von Anfällen zu verhindern und Epilepsie nach deren Auftreten zu behandeln.

Unter der Leitung von Prof. David Henshall vom Royal College of Surgeons in Irland besteht das Konsortium aus Partnern von der Philipps-Universität Marburg, dem University Medical Center Utrecht, dem University College London, der Duke Uni­versity, der Aarhus Universitet und weiteren. Das Projekt wird vom siebten Rahmenprogramm der Europäischen Union (FP7/2007-2013) gemäß dem Fördervertrag Nr. 602130 gefördert.

MEDIGENE

Komplexe Störungen wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes (T2D) und das metabolische Syndrom (MetS) sind die Hauptgründe für Gesundheitsausgaben im 21. Jahrhundert. In Europa leben 41 Millionen Immigranten, also 8,6 % der Bevölkerung der Europäischen Union (EU). Aufgrund des Zuzugs und der kulturellen Gewohnheiten (Akkulturation) kollidiert die genetische Vorbestimmung mit dem westlichen Lebensstil, was zu Schutz- oder Krankheitseffekten führt. Durch die Kombination von genetischen und anthropologischen Daten von fünf Immigrantengruppen im Mittelmeerraum erstellt MEDIGENE (Genetic and Environmental Factors of Insulin Resistance Syndrome and its Long-Term Complications in Immigrant Mediterranean Populations) epidemiologische Modelle für eine besser Diagnose und Behandlung von MetS.

 

DENFREE

Das Hauptziel beim DENFREE-Projekt (Dengue Research Framework for Resisting Epidemics in Europe) ist die Entdeckung der Schlüsselfaktoren für die Dengue-Übertragung und die Dynamiken, um ein neues Tool und Strategien zur Kontrolle der Dengue-Übertragung zu entwickeln. Das Projekt erstellt Prognosemodelle über Epidemien und zielt auch auf die Entwicklung eines einfachen, vor Ort einsetzbaren Diagnosetools ab, das sensibel auf die Entdeckung eines Virus bei Proben von Menschen und Moskitos reagiert. Die Forschungen, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, erhielten eine Förderung im Rahmen des siebten Rahmenprogramms der Europäischen Kommission [FP7/2007-2013] für das DENFREE-Projekt gemäß Fördervertrag Nr. 282378.

CELL-O-MATIC

Das CELL-O-MATIC-Projekt (durchsatzstarke, systematische Einzelzellgenomforschung mit mikro-/nanofluidischen Chips zur Extraktion, Voranalyse, Auswahl und Vorbereitung von sequenzierbereiter DNS) entwickelt chipbasierte Systeme, die die DNS aus Einzelzellen verarbeiten und für die nächste Generation an Sequenziergeschwindigkeiten vorbereitet sind. Bei diesem Projekt werden auch Methoden entwickelt, die es ermöglichen, dass die gesamte Chromosomenlänge der DNS mit Nanofluiden in den benachbarten Bereichen markiert wird. Ein modularer Prototyp umfasst einen Chip und eine Fluid- und Wärmesteuerung, Sonifikation und optische Entdeckung werden entwickelt.

MIMOmics

MIMOmics (Methoden für eine integrierte Analyse von multiplen Omik-Datensätzen) entwickelt statistische Methoden für eine integrierte Analyse von Stoffwechsel-, Proteomik-, Glykomik- und Genomuntersuchungen in großen Studien. Diese moderne Methode spiegelt bei weitem nicht die Komplexität des biologischen Problems wider. Es werden komplexe Daten auf relativ einfache Weise analysiert, wobei nicht die Gelegenheit genutzt wird, Kombinationen von Vorhersageprofilen bei den Omik-Daten aufzudecken.

Die Ziele von MIMOmics sind: 1) die Entwicklung eines statistischen Rahmens für Methoden für alle Analyseschritte zur Identifizierung und Auslegung von omik-basierten Biomarkern und 2) die Integration von Daten aus mehreren Omik-Plattformen in unterschiedliche Versuchsaufbauten und -populationen.

GEN2PHEN

Beim GEN2PHEN-Projekt haben 20 Akademiker und KMU-Partner aus ganz Europa zusammengearbeitet, um eine Datenbank für genetische Veränderungen bei Menschen und einem Modell im Hinblick auf zunehmend ganzheitliche Einblicke in Genotyp-zu-Phänotyp-Daten (G2P-Daten) zu vereinen, und um dieses System mit sonstigen biomedizinischen Wissensquellen über eine Genomforschungs-Browser-Funktion zu verbinden. Im Rahmen des Projekts wurde der G2P-Bereich bestimmt, um drängende Bedürfnisse und Praktiken zu bestimmen, und es wurden Standards, allgemeine Datenbankenkomponenten, Dienste und die Integrationsinfrastrukturen für die G2P-Datenbank-Domain festgelegt. Es wurden Suchmodalitäten und Datendarstellungslösungen für G2P-Erkenntnisse festgelegt, um den Prozess der Bestückung von G2P-Datenbanken zu vereinfachen.

LUPA

Hunde haben tendenziell dieselben Krankheiten wie Menschen, jedoch ist die genetische Komplexität von Krankheiten innerhalb einer Zucht durch die Inzucht verringert. Aufgrund der signifikanten Verbindungsungleichheit (d.h. keine willkürliche Allelverbindung) ist die Zahl an SNP-Markern für die Durchführung ganzheitlicher Genomuntersuchungen mindestens zehn Mal niedriger als bei ähnlichen Studien für Genverbindungen bei Menschen. Die LUPA-Initiative ist ein europäisches Forschungsprojekt, an dem Genomforschungsexperten teilnehmen, um die Vorteile dieses außergewöhnlichen genetischen Modells zu nutzen. Tierkliniken aus zwölf europäischen Ländern sammeln DNS-Proben von großen Kohorten an Kunden, die an einer Reihe von genau bestimmen Krankheiten mit Relevanz für die menschliche Gesundheit leiden. Dieser Innovative Ansatz für Einblicke in die Pathogenese von häufigen Hundeerkrankungen beschleunigt die Identifizierung von Genen für schwere menschliche Erkrankungen – das ist das Hauptziel des Projekts.

DIABIMMUNE

Das Ziel des DIABIMMUNE-Projekts besteht in der Überprüfung der Rolle der Hygiene bei der Entwicklung von Immunschwächekrankheiten. Typ-1-Diabetes (Jugenddiabetes) ist das hauptsächliche Ziel dieser Studie. Das Gesamtziel der Studie besteht in der Definition der Mechanismen hinter einer potenziellen Schutzwirkung durch mikrobische Wirkstoffe. Der Studienaufbau umfasst zwei Kohorten: eine Geburtskohorte und eine Kohorte mit jungen Kindern. Das Ziel ist die Untersuchung von 2000 Kindern zwischen 3 und 5 Jahren und die Beobachtung von 320 Neugeborenen mit einem erhöhten genetischen Risiko für Autoimmunkrankheiten bis zum Alter von 3 Jahren. Die geschätzte Anzahl an Probanden beträgt insgesamt ca. 7000 in Finnland, im russischen Karelien und in Estland gibt es je ca. 2320 weitere Probanden. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission gefördert (FP7).

Möchten Sie mehr erfahren? Reden Sie mit uns

Kontaktieren Sie uns